Kornwestheim Wie läuft der Verkauf von Holz im Corona-Jahr?

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Brennholz – wie läuft der Verkauf dieses Jahr? Foto: dpa

Kornwestheim - Waren in den vergangenen Jahren die traditionellen Versteigerungstermine noch das Mittel der Wahl, um Brennholz zu vermarkten, stellt sich die Situation in diesem Jahr anders dar. Wie genau, das teilte das Ludwigsburger Landratsamt nun mit: Je nach Waldbesitzer werde das Brennholz zum Festpreis verkauft, in Online-Auktionen angeboten, per Submission zugeschlagen oder, aber nur mit einem entsprechenden Hygienekonzept, bei einer direkten Versteigerung meistbietend an den Mann oder die Frau gebracht.

Der Fachbereichsleiter Michael Nill empfiehlt: „Da kurzfristige Änderungen aufgrund der aktuellen Situation jederzeit möglich sind, sollten sich Interessierte in jedem Fall vor dem Termin bei Ihrer Kommune informieren, ob der Verkauf wie geplant stattfindet.“

Der Landkreis gibt darüber hinaus weitere Informationen zu Verkaufsmaßnahmen und Motorsägen-Nutzung bekannt:

• Bei Aufarbeitung des gekauften Holzes im Wald ist der Nachweis über einen Motorsägen-Kurs erforderlich. Kurse, die nach dem 1. Januar 2016 stattgefunden haben, werden nur anerkannt, sofern es sich um einen zweitägigen Kurs handelt. Kurse vor dem Stichtag behalten ihre Gültigkeit.

• Das Tragen einer vollständigen persönlichen Schutzausrüstung, bestehend aus einem Helm mit Gesichts- und Gehörschutz, einer Schnittschutzhose, Schnittschutzstiefeln und Handschuhen, ist zwingend erforderlich.

• Bei den Verkäufen wird Brennholz entweder in Raummetern oder in Festmetern verkauft. Ein Festmeter stellt dabei einen Kubikmeter reines Holz dar. Ein Raummeter bezeichnet einen Kubikmeter Holz, der auf Ein-Meter-Stücke abgesägt, gespalten und aufgesetzt ist. Raummeter können mit der einfachen Formel „Raummeter mal 0,7“ in Festmeter umgerechnet werden.

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