Tischtennis Der SVK muss sich kaum verbiegen

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Kann sich nach überstandenen Rückenproblemen wieder verrenken: SVK-Nummer 1 Josef Simoncik. Foto: Horst Dömötör

Kornwestheim - Am Ende kam doch alles ganz anders. Die SVKler hatten vor dem Drittliga-Heimspiel am Samstagabend gegen den Post SV Mühlhausen 2 noch fest mit der Anwesenheit der gegnerischen Nummer 1 Erik Schreyer gerechnet. Doch der Topspieler der Thüringer, auch Trainer deren erster Mannschaft in der 1. Bundesliga, weilte in eben dieser Funktion bereits in Düsseldorf. Dort absolvierte das Team am gestrigen Sonntag ein Auswärtsspiel.

Und ohne Nummer 1 legte sich die Mühlhäuser Reserve zwar ins Zeug. Doch letztlich gab es für den Tabellenvorletzten in der Kornwestheimer Realschulhalle nicht mal ansatzweise etwas zu holen. Der SVK, Tabellendritter, holte einen glatten 6:0-Heimsieg und gab dabei keinen einzigen Satz ab. „Wir haben aber auch richtig gut gespielt“, lobt Kornwestheims Nummer 3 und Mannschaftssprecher David Steinle den Auftritt seines Teams.

In den Doppeln deutete sich bereits die Dominanz der Heimmannschaft an: Josef Simoncik, der nach seinen anhaltenden Rückenbeschwerden einen äußerst fitten Eindruck machte, und der wiederholt stark aufspielende Youngster Kay Stumper besiegten Benno Oehme und Alexander Gerhold mit 11:5, 11:7 und 11:9. Auch Steinle und Kornwestheims Nummer 4 David Marek starteten souverän: mit einem 11:4, 11:6 und 11:5-Erfolg über Jakub Figel und Ersatzmann Volker Porzelt, der normalerweise für die dritte Mühlhäuser Mannschaft in der Bezirksliga spielt. „Diesen Klassenunterschied hat man schon gemerkt“, betont Steinle.

In den Einzeln wurde das Aufeinandertreffen dann vollends zur klaren Angelegenheit. Simoncik hatte beim 11:9, 11:9 und 11:5 über Jakub Figel wenig Probleme. Kay Stumper musste bei seinem 11:2, 11:7 und 12:10 über Benno Oehme nur im letzten Satz kurz zittern – das aber auch nur, „weil da bei ihm etwas die Konzentration nachgelassen hat“, so Steinle. In der Vorrunde hatte Stumper noch einen Durchgang abgeben müssen.

Klare Sache auch im hinteren Paarkreuz: Steinle schlug den kämpfenden, aber chancenlosen Porzelt mit 11:6, 11:5 und 11:7. Kornwestheims Neuzugang David Marek machte nach exakt einer Stunde und 21 Minuten mit 11:7, 11:8 und 11:8 gegen Gerhold den Deckel drauf. „Mühlhausen hat das Spiel keinesfalls abgeschenkt. Aber man hat gesehen, dass wir Tischtennis spielen können“, unterstreicht David Steinle.

Am kommenden Samstag, 19. Januar, soll es im nächsten Heimspiel gegen den Tabellensechsten TTC Wohlbach die Revanche für die 4:6-Niederlage der Hinrunde geben. Beginn der Partie gegen die Gäste aus Bayern in der Realschulhalle, Theodor-Heuss-Straße 34, ist um 18 Uhr.

 
 

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