Tischtennis Die Hürde ist diesmal ein bisschen höher

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Wollen ihre Klasse beweisen: die SVKler David Steinle (vorne) und David Marek. Foto: Archiv/Peter Mann

Kornwestheim - Die Aufgabe, die der SV Kornwestheim in der 3. Bundesliga zu Beginn der Rückrunde gestellt bekommt, scheint auf dem Papier eine lösbare zu sein. Am morgigen Samstag um 19 Uhr ist der Tabellen-Vorletzte Post SV Mühlhausen 2 zu Gast in der Sporthalle der Realschule. Das Hinrundenspiel in Thüringen hatte der Tabellen-Dritte SVK mit 6:2 gewonnen.

Allerdings, und das macht die Hürde nun eine Stufe größer: Damals, Ende September 2018, hatte beim Kontrahenten in Person von Erik Schreyer die Nummer 1 gefehlt. Schreyer ist Trainer der ersten Mühlhäuser Mannschaft und weilte mit dem Bundesligateam in der Champions League beim Auswärtsspiel bei Fakel Orenburg in Russland.

Doch nun sieht alles danach aus, als sei Schreyer im Rückrundenspiel gegen den SVK an Bord. „Er spielt unorthodox, und er hat eklige Aufschläge“, weiß David Steinle, Spieler und Sprecher der Kornwestheimer Ersten. Schreyer könne einen wirklich ärgern. „Er hat Constantin Cioti vom Tabellenführer TV Leiselheim geschlagen, und das will was heißen“, so Steinle, der gespannt ist, wie sich die beiden SVK-Topspieler Josef Simoncik und Kay Stumper gegen Schreyer schlagen.

Apropos Josef Simoncik: Der ist mittlerweile weitgehend beschwerdefrei. Im alten Jahr hatte er noch mit hartnäckigen Rückenproblemen zu kämpfen gehabt. Die sind nun fürs Erste ausgestanden. „Wir spielen komplett, Josef ist wieder fitter und Kay ist in wirklich guter Form zur Zeit“, zeigt sich Steinle optimistisch, was den zweiten Sieg gegen den Post SV angeht.

Die Nummer 2 der Mühlhäuser, Jakub Figel, sei ebenfalls nicht zu unterschätzen. „Er spielt auch sehr unangenehm“, weiß Steinle. Gegen Figel hatte Kay Stumper in der Hinserie noch glatt mit 0:3 verloren. Auch Jugendspieler Benno Oehme, nun an Nummer 3, holte für Mühlhausen 2 mit 3:0 gegen Simoncik in der Hinrunde einen Punkt. Doch mehr wurden es danach nicht mehr. Steinle hatte damals mit Ersatzspieler Andreas Wenzel beim 3:2 seine liebe Mühe, lag aber auch im zweiten Match gegen die nominelle Nummer 4, den jungen Alexander Gerold, vorn – bevor das Spiel beendet wurde, da Stumper gegen Oehme zeitgleich den entscheidenden Punkt für den SVK geholt hatte. „Jetzt müssen David Marek und ich wieder unsere Klasse zeigen“, so Steinles Ansage an den Kornwestheimer Neuzugang an Nummer 4.

Insgesamt spreche vieles für seinen SV Kornwestheim. Der SVK hat als Aufsteiger bisher fünf von neun Spielen gewonnen, dazu zweimal unentschieden gespielt und nur zweimal verloren. Vor den Kornwestheimern stehen nur der TV Leiselheim und der SV SR Hohenstein-Ernstthal, der von vielen vor der Saison als Top-Favorit gehandelt worden war.

 
 

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