Tischtennis Geschwächter Steinle hat viel Pech

Von
Einer spielt stark auf, der andere ist krankheitsgeschwächt: die SVKler David Marek (links) und David Steinle. Foto: Archiv/Peter Mann

Kornwestheim - Diese Punkteteilung schmerzt dann doch. Mit einem 5:5 im Gepäck ist Tischtennis-Drittligist SV Kornwestheim vom ASV Grünwettersbach 2 zurückgekehrt. Dabei hatte der Tabellendritte zunächst viel Pech – und am Ende Glück, dass es noch zu einem Zähler reichte. Dafür verantwortlich war Kornwestheims Nummer 4 David Marek, der im entscheidenden Einzel um Pleite oder Remis seinen Kontrahenten Sebestyen Kovacs in drei Sätzen bezwang.

Kämpferisch, aber krankheitsbedingt nicht in gewohnt guter Form präsentierte sich David Steinle. Die Kornwestheimer Nummer 3 unterlag in jedem Spiel knapp mit 2:3. Zunächst verlor Steinle gemeinsam mit Marek das zweite der beiden Eingangsdoppel. 9:11, 4:11, 11:7, 12:10 und 7:11 hieß es am Ende gegen Kovacs und Jeromy Löffler. Die Toppaarung des SVK, bestehend aus Josef Simoncik und Kay Stumper, hatte gegen Javier Benito und den Ex-Kornwestheimer Siddharta Dias Almeida in drei Sätzen keine Probleme.

In den Einzeln gab es zunächst im ersten Paarkreuz keinen Erfolg für die Gäste. Stumper unterlag gegen den jungen Abwehrspieler Daniel Kleinert, der nur in den Einzeln zum Einsatz kam, mit 1:3. „Da fehlt ihm noch ein bisschen die Erfahrung“, kommentierte Steinle die Niederlage des Kornwestheimer Youngsters, „aber die kommt noch.“ Über Routine und Abgezocktheit braucht man Josef Simoncik eigentlich nichts zu erzählen, aber auch er kassierte eine Niederlage mit 0:3 gegen Javier Benito.

Nachdem Marek gegen Dias Almeida mit 3:1 die Oberhand behalten hatte, verlor Steinle unglücklich mit 2:3 gegen Kovacs. Dessen erfolgreicher Matchball im fünften Satz landete an der Kante. „Das war bezeichnend“, so Steinle.

Ein etwas anderes Bild, zumindest im ersten Paarkreuz, bot sich danach: Simoncik (hauchdünn mit 3:2 gegen Kleinert) und Stumper (3:1 gegen Benito) punkteten für den SVK. Steinle tat sich jedoch gegen seinen früheren Vereinskollegen Dias Almeida erwartungsgemäß schwer. „Er ist Linkshänder, das mag ich einfach überhaupt nicht“, so der Kornwestheimer. Am Ende ging der Zähler mit 2:3 an Grünwettersbach 2. David Marek war es schließlich zu verdanken, dass der SVK nicht gänzlich leer ausging und den Anschluss nach ganz oben halten konnte.

Nun kann der SVK erst mal Kräfte tanken. Als nächstes steht am Samstag, 10. März, das Spitzenspiel gegen den Zweiten SV SR Hohenstein-Ernstthal an.

Artikel bewerten
1
loading
 
 

Sonderthemen