Tischtennis Heim-Abschied mit Niederlage

Von
Bleiben dem SVK erhalten: David Marek (vorne) und David Steinle. Foto: Peter Mann

Kornwestheim - Mit viel Pech hat der SV Kornwestheim gegen den Drittliga-Tabellenletzten DJK Spvgg Effeltrich verloren. Mit einem 3:6 verabschiedeten sich die SVKler von ihrem Heimpublikum. Es war das letzte Drittligaspiel in der Realschulhalle. Nach dem abschließenden Saisonauftritt am Sonntag, 14. April, beim Tabellenführer TV Leiselheim sind die Kornwestheimer Tage in der dritthöchsten deutschen Spielklasse gezählt – der Verein hat keine neue Lizenz beantragt.

Schon jetzt klärt der SVK, der die Spielzeit als starker Aufsteiger auf Rang 3 beenden wird, die Personalien für die kommende Runde, die in Ober- oder Regionalliga stattfinden wird. Während Josef Simoncik und Kay Stumper das Team verlassen, bleiben David Steinle und David Marek den Kornwestheimern erhalten. Auch der Aufstieg von Carlos Ishida, derzeitige Nummer 1 der Reserve in der Oberliga, gilt als sicher.

„Eigentlich lief es gegen Effeltrich gar nicht so verkehrt“, kommentiert David Steinle das jüngste sportliche Geschehen. Es sei ein Duell auf Augenhöhe gewesen, in dem Youngster Kay Stumper erneut seine Klasse gezeigt habe. Zwar verlor er sein Doppel mit Simoncik gegen Marius Zaus und Alexander Rattassep in vier Sätzen. In den Einzeln ließ er Yutaka Kashiwa und Martin Guman in jeweils drei Sätzen jedoch keine Chance. Simoncik, sein Partner im vorderen Paarkreuz, verlor beide Solomatches: 0:3 gegen Guman und 2:3 gegen Kashiwa. Gegen beide hatte er durchaus Siegchancen, nutzte diese aber nicht.

Steinle und Marek holten gegen Kashiwa und Guman den Punkt im Doppel. In den Einzeln musste sich Steinle sowohl gegen Martin Jaslovsky als auch gegen Marius Zaus jeweils im Entscheidungssatz geschlagen geben. Gegen Martin Jaslovsky hatte auch David Marek im fünften Durchgang das Nachsehen.

„Dass wir am Ende Dritter werden, ist bombastisch“, sagt Steinle, der am Wochenende Hochzeit feiert und somit das letzte Saisonspiel in Leiselheim verpassen wird. „Wenn man sich anschaut, dass wir vor der Saison in diversen Foren ziemlich verspottet wurden, ist jetzt auch eine gewisse Genugtuung dabei. Wir verlassen die 3. Liga mit erhobenem Haupt.“

Artikel bewerten
2
loading
 
 

Sonderthemen