Tischtennis Kay Stumper: unzufrieden in Down Under

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Kay Stumper Foto: Archiv/Mateja fotografie

Kornwestheim - Er hatte mit der Jungen-Auswahl des Deutschen Tischtennis-Bundes (DTTB) auf den Einzug in das Viertelfinale gehofft, doch am Ende reichte es nur zu einem enttäuschenden zwölften Platz: Kay Stumper vom Tischtennis-Drittligisten SV Kornwestheim kehrte nicht wirklich zufrieden von den Jugend-Weltmeisterschaften aus Bendigo (Australien) in die Heimat zurück.

Das Team von Bundestrainer Zhu Xiaoyong (Düsseldorf), in dem ferner Cedric Meissner (TuS 92 Celle), Fanbo Meng (TTC RhönSprudel Fulda-Maberzell) und Daniel Rinderer (FC Bayern München) zum Einsatz kamen, verpasste den Sprung unter die letzten acht Mannschaften aufgrund einer 1:3-Niederlage in der Gruppenphase gegen Indien. Stumper unterlag Manav Vikkash Thakkar mit 10:12 im fünften Satz. „Wenn ich mein Spiel gewonnen hätte, wären wir 2:0 vorne gewesen. Chancen dazu waren da“, so der 16-Jährige. Bereits in dieser Partie hatte Stumper leichte Probleme mit seiner Oberschenkelmuskulatur, die zum Auftakt der Platzierungsrunde gegen Brasilien (3:0) stärker wurden. Im Hinblick auf die nachfolgenden Individual-Konkurrenzen wurde das Talent in den weiteren Partien gegen Russland (0:3) und Polen (2:3) geschont.

Im Einzel meisterte Kay Stumper seine beiden ersten Aufgaben in der Vorrunde souverän. Sowohl Olexis Orencel (Argentinien/4:0) als auch Nicholas Tio (USA/4:2) waren ohne Chance. Als ein „hartes Stück Arbeit“ erwies sich anschließend der 4:3-Sieg gegen Chua Josh Shao Han aus Singapur. Der Wahl-Kornwestheimer hatte bereits mit 0:3-Sätzen zurückgelegen und benötigte eine deutliche Leistungssteigerung, um mit diesem Erfolg den Gruppensieg feiern zu dürfen. Pech hatte Stumper bei der Auslosung des Hauptfeldes, denn gleich in der ersten Runde wartete der spätere Vize-Weltmeister Yukiya Uda (Japan). Trotz der 6:11, 12:14, 6:11 sowie 7:11-Niederlage „bin ich nicht enttäuscht. Meine Leistung war in Ordnung.“

Weniger erfolgreich verliefen dagegen die beiden Doppel-Wettbewerbe. Nach einer schwachen Leistung kam mit Cedric Meissner direkt in Runde eins gegen Vitor Amorim/Tiago Li (Portgual) das Aus. Im Mixed meisterten Stumper und Anastasia Bondareva (VfR Fehlheim) gegen Tijana Jokic/Matteo Mutti (Serbien/Italien) zwar die erste Runde, doch Maria Tailakova/Vladimir Sidorentko aus Russland erwiesen sich anschließend als eine Nummer zu stark. „Wir hatten im ersten Durchgang noch Satzbälle. Chancen zum Weiterkommen waren da“, so Stumper nach der 1:3-Niederlage.

 
 

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