Tischtennis Steffen Opp will die Menschen an den grünen Tisch holen

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Steffen Opp Foto: z

Pattonville - Wenn es ums Vereinsleben geht, macht Steffen Opp so schnell niemand etwas vor. „In meiner Jugend hat es praktisch dazugehört“, sagt der 46-Jährige. „Es“, das war damals der TV Kirchheim/Neckar, in dem Opps Onkel als Vorsitzender agierte und auch fast die gesamte restliche Familie vertreten war.

Seit 2002 lebt Steffen Opp mit seiner Familie nun in Pattonville. Und da sich just im Dezember dieses Jahres der SVP gründete, kam eines zum anderen. „Meine Mitgliedsnummer ist zweistellig“, verrät der Vater einer Tochter, der inzwischen seit zwei Jahren gemeinsam mit Olaf Iglesias die Posten der zweiten Vorsitzenden des Gesamtvereins innehat. Im Speziellen kümmert sich Opp jedoch als Abteilungsleiter um die Belange der beiden Tischtennisteams.

„Wir gehen jetzt in die siebte Saison, wenn ich richtig rechne“, sagt Opp. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass aus der Freizeitmannschaft inzwischen zwei feste Ligateilnehmer hervorgegangen sind. „Die erste Mannschaft ist ja leider im vergangenen Jahr abgestiegen, aber wir sind auf einem guten Weg“, betont er – auch wenn er aufgrund der Corona-Pandemie noch nicht weiß, wie die Saison letztlich enden wird. Am 9. Mai wäre das Aufstiegsrelegationsspiel terminiert gewesen, in Pattonville. „Das wäre ein schönes Event für uns gewesen“, so Opp.

Etwas mehr Öffentlichkeitspräsenz hätte vielleicht auch dazu beitragen können, dass sich mehr Sportler direkt aus Pattonville für die Abteilung interessieren. Denn aktuell kommen viele Akteure, die für den SVP antreten, nicht aus dem Ort. „Wir wollen weiterhin die Leute animieren, zu uns zu kommen“, bekräftigt Opp. Im Nachwuchsbereich klappt das schon ganz gut: Obwohl der SVP nicht in einer Liga vertreten ist, trainieren um die zehn Jugendliche regelmäßig gemeinsam. Auch hier hätte es eigentlich ein kleines Turnier geben sollen, damit die jungen Spieler wenigstens ein bisschen Wettkampfluft schnuppern können. Doch auch das fiel dem Virus zum Opfer. „Wir müssen jetzt schauen, wer weiter bei uns bleibt“, so Opp. Er fügt hinzu: „Wir haben eine wirklich coole Truppe beieinander.“

Derzeit ruht vieles, worum sich Steffen Opp normalerweise kümmert. Sein Metier ist die Organisation des gesamten Wettkampfsportes, außerdem hält er die Hand über Budget, Zuschüsse und Material. „Während des Spielbetriebs übernehmen die Mannschaftsführer Ulrich Böhm und Steffen Wendt eine ganze Menge“, lobt Opp die Zusammenarbeit. Selbst ist er in Wettkampfspielen nicht aktiv, verpasst aber keine Trainingseinheit. Auch das Jugendtraining ist seine Sache. Und die Tätigkeit als zweiter Vorsitzender? Die geht irgendwie so nebenher. „Unser Präsident Michael Uhse darf das Amt niemals aufgeben“, sagt Opp und lacht.

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