Vaihingen an der Enz Marode Brücke wird gesprengt

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Sie soll durch einen Neubau ersetzt werden: die Brücke über die Enz. Foto:  

Vaihingen an der Enz - Der abgewirtschafteten Egelsee-Brücke in Vaihingen/Enz geht es an den Kragen. Das Brückenbauwerk aus dem Jahr 1948, über das die Bundesstraße 10 führt, ist schon seit vier Jahren nur noch einspurig befahrbar: Wer in Richtung Illingen oder Mühlacker unterwegs ist, wird über eine Behelfsbrücke geführt. Anfang Oktober soll die Brücke nun gesprengt werden; als Ersatz ist eine Spannbetonbrücke geplant, die in rund anderthalb Jahren fertig sein soll. Rund fünf Millionen Euro sollen Abriss und Neubau kosten.

Die Vorarbeiten für den Abbruch der mehr als 70 Jahre alten Brücke gehen am Montag, 9. September, los. Zunächst einmal werden Baustellenzufahrten von der B 10 auf das Baufeld unterhalb der Brücke eingerichtet, damit schwere Baustellenfahrzeuge das Gelände erreichen können.

In Stoßzeiten wird auf der Straße, über die auch viel Schwerlastverkehr rollt, Geduld gefragt sein: Der Verkehr, der dann in beide Fahrtrichtungen über die Behelfsbrücke rollt, wird aus Sicherheitsgründen auf eine Fahrspur verengt und per Ampelanlage koordiniert. Die Brücke soll in rund vier Wochen bei niedrigem Enz-Wasserstand zum Einsturz gebracht werden, die Dauer des Abbruchs und der Begleitarbeiten schätzt das Regierungspräsidium auf zwei Monate. Die Walter-de-Pay-Straße, die unter der Brücke verläuft, wird von Ende September bis Ende Oktober gesperrt. Autos, Radfahrer und Fußgänger, die zu den Sportanlagen wollen, werden umgeleitet.

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